KI im Alltag

KI ausprobieren – ein kleiner Leitfaden

Dieser Beitrag ist für alle, die bisher zugeschaut haben. Die die Serie gelesen, genickt, vielleicht auch geschmunzelt haben aber noch nicht selbst ausprobiert haben, wie es sich anfühlt, mit KI zu sprechen. KI ausprobieren ist garantiert einfacher als gedacht. Und es fühlt sich, beim ersten Mal, etwas seltsam an wie fast alles, das man zum ersten Mal tut.

Wo fängt man an?

Der einfachste Einstieg ist eine kostenlose Version eines der großen Systeme. ChatGPT unter chat.openai.com, Claude unter claude.ai, oder Gemini unter gemini.google.com. Alle drei funktionieren im Browser, ohne Installation, ohne technisches Vorwissen. Man braucht nur eine E-Mail-Adresse für die Registrierung.

Ich empfehle, mit einem System anzufangen nicht mit dreien gleichzeitig. Wer sich fragt welches, der beginnt am besten mit Claude oder ChatGPT. Beide sind zum Einstieg gut geeignet, sie antworten auf Deutsch und haben eine übersichtliche Oberfläche.

Die erste Frage — und was dabei wichtig ist

Viele fragen beim ersten Mal etwas sehr Allgemeines, weil sie nicht wissen wie es geht. Das ist völlig in Ordnung. Aber KI antwortet besser, wenn man konkret ist.

Statt: Erzähl mir etwas über Wandern. Besser: Welche Wanderwege um Stuttgart herum sind besonders schön für Menschen, die kein schwieriges Gelände mögen?

Statt: Schreib mir einen Brief. Besser: Schreib mir einen freundlichen Brief an meinen Vermieter, in dem ich bitte, dass die defekte Heizung im Badezimmer bis Ende der Woche repariert wird.

Je genauer die Frage, desto nützlicher die Antwort. Das ist das wichtigste Prinzip und es macht mit etwas Übung sehr schnell Spaß.

Was man ruhig ausprobieren kann

Ich schlage ein paar erste Versuche vor, die einen guten Eindruck geben ohne irgendein Risiko.

Man kann KI bitten, ein Rezept für ein bestimmtes Gericht zu erklären, einfacher als in einem Kochbuch, weil man bei der KI nachfragen kann. Ich sage der KI öfter mal was ich da habe und frage was ich daraus kochen oder backen kann. Man kann fragen, was ein bestimmter Begriff bedeutet, den man in der Zeitung gelesen hat. Man kann einen kurzen Text eingeben und um eine Zusammenfassung bitten. Man kann eine Reiseidee nennen und um erste Tipps bitten. Oder man erzählt einfach, was einen gerade beschäftigt und schaut, was zurückkommt.

Es gibt keine falschen ersten Schritte. Und nichts was man tippt, hat Konsequenzen außer einer Antwort, die man lesen, wegklicken oder weiterverwenden kann.

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Was man beim ersten Mal bedenken sollte

Keine persönlichen Daten eingeben, die man nicht auch einem Unbekannten nennen würde.Und: Alles was wichtig ist, kurz nachprüfen. KI macht Fehler, das sind manchmal kleine, manchmal aber auch größere.

Ansonsten gilt: einfach ausprobieren, neugierig bleiben und nicht entmutigen lassen wenn eine Antwort mal nicht passt. Einfach neu formulieren und nochmal fragen. KI verträgt das und wird nicht ungeduldig.

Was danach kommt

Wer einmal angefangen hat, findet meistens schnell eigene Anwendungsfälle. Den Bereich, wo KI im eigenen Alltag wirklich nützlich ist. Das ist bei jedem anders und das ist gut so.

Die ganze Serie war dazu da, diesen ersten Schritt vorzubereiten.

Man muss KI nicht verstehen um sie zu nutzen. Man muss nicht alle Systeme kennen. Man muss keine Angst haben, etwas falsch zu machen. Man muss nur einmal tippen und Enter drücken.

Der Rest kommt von selbst.

Von Petra

Als „Pony-Oma“ und Freizeitentdeckerin bin ich täglich mit zwei Schnauzern in der Natur unterwegs. Für unsere Agentur erzähle ich mit Herz und Fachwissen von Ideen, Tipps und Gedanken authentisch, bunt und objektiv aus dem Alltag.